Massive Probleme mit Kartenzahlungen

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Massive Probleme mit Kartenzahlungen: Alle warten auf Hersteller – der meldet sich erstmals zu Wort

Wie mehrere Händler über soziale Netzwerke berichten, können Kundinnen und Kunden derzeit vielerorts nicht mit EC- oder Bankkarten bezahlen. Auch Kreditkarten sind betroffen. Nach Informationen von sind besonders Filialen von Netto Marken-Discount, Edeka und vereinzelte Rewe-Filialen betroffen. Aber auch bei Aldi Nord, Rossmann und dm sowie kleineren, unabhängigen Händlern kommt es vereinzelt zu Problemen bei der Kartenzahlung. Betroffen ist das weit verbreitete Kartenzahlungsterminal des Typs H5000 des Herstellers Verifone.

Auch bei Bäckereien und Tankstellen kommt es teilweise zu Problemen, vereinzelt funktionieren Geldautomaten ebenfalls nicht. Die Störungen wurden auch bis Freitagmorgen noch nicht behoben. Wie lange sie anhalten, ist zurzeit unklar. Betroffen sind nach wie vor tausende Geräte. „Nach aktuellem Stand wird es nötig sein, auf allen H5000-Terminals neue Softwareupdates einzuspielen, die der Hersteller so schnell wie möglich bereitstellen wird“, teilte der Zahlungsdienstleister Payone mit.

Erstmals sei das Problem am Dienstagvormittag aufgetreten. Die Einzelhandelskette Konsum meldete über Facebook „Achtung, ein wichtiger Hinweis für euch! Aufgrund einer deutschlandweiten Störung, ist aktuell keine Kartenzahlung in unseren Märkten möglich.“

Was passiert, wenn ich kein Bargeld habe und Kartenzahlung nicht geht?

Wenn Sie kein Bargeld dabei haben und einkaufen wollen, klären Sie im Vorfeld an der Kasse, ob Kartenzahlungen möglich sind oder nicht. Sie sparen sich lange Schlangen und Ärger. Achten Sie unbedingt auf Aushänge am Eingang, auf Durchsagen und Hinweisschilder im Supermarkt. Tankstellen bringen bei Ausfällen der Geräte Aufkleber und Schilder direkt an den Zapfsäulen an.

Ist keine Kartenzahlung möglich und haben Sie kein Bargeld dabei, müssen Sie die Einkäufe stehen lassen. An den Tankstellen werden Personalausweise, Führerscheine und Gesundheitskarten der Krankenversicherer als Pfand einbehalten. In einigen Fällen wird sogar die Polizei eingeschaltet.

(Text gekürzt)

Quelle: focus.de

Bild: Pixabay