LBK e.V. bei der Fachtagung „Nah dran“ in Kassel

Zusammenhalt durch Teilhabe 

Vom 10. bis zum 11. November 2017 fand in Kassel die sechste Fachtagung „Nah Dran“ des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ statt. Die Teilnehmer aus Vereinen und Verbänden den Bereichen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie tauschten ihre Meinungen zu den Themen Demokratieförderung sowie Extremismusprävention aus und entwickelten neue Ideen für die Zukunft.  

Persönliche Eindrücke 

Als Integrationsverein und Mitglied des DSM (Dachverbands sächsischer Migrantenorganisationen e.V.) befasst sich der LBK e.V. viel mit dem Thema Integration und politische Bildung. Daher nahmen zwei unsere Mitglieder mit großem Interesse an der Fachtagung teil.

Zur Eröffnung begrüßte Frau Hanne Wurzel, Leiterin des Fachbereichs Extremismus der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), alle Teilnehmer und betonte in ihrer Eröffnungsrede das die politische Bildung eine wichtige Rolle in  unserer Gesellschaft spielt. 

Das Programm war sehr intensiv: Es gab verschiedene Vorträge über Demokratie-Retter, Podiumsdiskussion über gesellschaftlichen Zusammenhalt und natürlich mehrere Workshops. Auch wurde im Rahmen der Tagung der Dokumentarfilm „Von Bananenbäumen träumen“ gezeigt, der mit einer faszinierenden Diskussion fortgesetzt wurde. Aus Gülle Geld machen – der Film von Antje Hubert erzählt über Gründung eines neuen Geschäftsmodells in einem vom finanziellen Niedergang bedrohtes Dorf.   

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung standen Populismus, Extremismus und Integration. In den Workshops, welche die Teilnehmer aus unserem Verein besuchten, konnte man erfahren, wie man sich gegen Stammtischparolen wehrt und mit Populisten diskutiert. Auch die Ausstellung über Extremismus in den Jugendsubkulturen und das Thema Vielfalt in der modernen Popkultur war sehr informativ.

Wir bedanken uns herzlich für die Möglichkeit zur Teilnahme an „Nah Dran 2017“ und hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft! 

Über DSM 

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) wurde 2017 durch die Umwandlung des seit 2005 bestehenden Landesverbandes „Integrationsnetzwerk Sachsen“ e.V. etabliert. Das Ziel war es, alle in Sachsen lebenden MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund anzusprechen, ihre kulturelle Identität wahren zu können. Zusätzlich ist der Dachverband für ein harmonisches und gewaltfreies Zusammenleben der gesamten sächsischen Bevölkerung bemüht. 42 MOs aus ganz Sachsen sind bereits Mitglieder des Dachverbands. Auch ähnliche Organisationen und Vereine mit gleichen Interessen sind aufgerufen sich daran zu beteiligen und dem Dachverband beizutreten. 

 

Karina Revko 
Foto: Mikhail Vachtchenko

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