Demonstration zur Unterstützung der Ukraine in Leipzig

Eine nächtliche Demonstration in einer Leipziger Einkaufsstraße. Menschen tragen ein großes blau-gelbes Banner mit der Aufschrift ‚Runter von der Bremse! Für eine konsequente Unterstützung der Ukraine‘. Im Hintergrund sind weitere Teilnehmer mit ukrainischen Flaggen und Protestschildern zu sehen

Demonstration zur Unterstützung der Ukraine in Leipzig: Vierter Jahrestag der Standhaftigkeit und Solidarität

Die Demonstration zur Unterstützung der Ukraine in Leipzig, die am Abend des 24. Februar 2026 stattfand, war eines der größten und bedeutendsten Ereignisse der Woche. Vier Jahre nach Beginn der umfassenden Invasion versammelten sich Einwohner der Stadt, Vertreter der ukrainischen Gemeinschaft und deutsche Aktivisten erneut auf den Straßen der sächsischen Metropole. Das Hauptziel der Aktion war es, die Welt daran zu erinnern, dass der Kampf um die Freiheit weitergeht und internationale Unterstützung für das Erreichen eines gerechten Friedens lebensnotwendig ist.

„Runter von der Bremse!“: Ein lautstarker Appell an die europäische Politik

Der Aufzug begann im Herzen des historischen Zentrums, wo Hunderte von Menschen zahlreiche Transparente und Nationalflaggen entfalteten. Die größte Aufmerksamkeit erregte das Hauptbanner des Zuges mit dem Slogan: „Runter von der Bremse! Für eine konsequente Unterstützung der Ukraine“. Dieser Aufruf war ein klares Signal an die politische Führung Deutschlands, dass die Leipziger Zivilgesellschaft entschlossenere, schnellere und konsequentere Schritte bei der militärischen und finanziellen Hilfe erwartet.

Die Teilnehmer des Marsches betonten in ihren Reden, dass die Hilfe für die Ukraine nicht nur eine humanitäre Geste, sondern eine strategische Investition in die Sicherheit ganz Europas ist. In der Menge waren Plakate in deutscher, ukrainischer und englischer Sprache zu sehen, die zum Schutz demokratischer Werte und zum sofortigen Stopp der Aggression aufriefen.

Die Symbolik der Nikolaikirche: Traditionen des friedlichen Widerstands

Die Route der Demonstration führte über den Innenstadtring und endete an der Nikolaikirche. Dieser Ort wurde nicht zufällig gewählt, da er für jeden Einwohner der Stadt eine tiefe symbolische Bedeutung hat. Genau hier begann 1989 die „Friedliche Revolution“, die den Lauf der deutschen Geschichte veränderte.

An der Nikolaisäule fand eine tief bewegende Gedenkaktion statt. Als die Dämmerung über Leipzig hereinbrach, entzündeten die Teilnehmer Hunderte von Kerzen, deren Licht Hoffnung und Unbeugsamkeit symbolisierte. Eine Schweigeminute vereinte Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Generationen in gemeinsamer Trauer um die Gefallenen. Diese Demonstration zur Unterstützung der Ukraine in Leipzig hat erneut bewiesen, dass die Stadt angesichts der Tragödie nicht abseits steht und weiterhin bereit ist, ein sicherer Rückhalt für diejenigen zu sein, die hier Zuflucht gefunden haben.

Leipzig als Zentrum ukrainischer Kultur und des Widerstands

Es ist anzumerken, dass diese Aktion Teil einer großen Informationskampagne ist, die die ganze Woche über in der Stadt stattfindet. Neben den Straßenprotesten finden in Leipzig folgende Veranstaltungen statt:

  • Thematische Ausstellungen in der Bibliothek „Albertina“;

  • Diskussionsrunden in der Deutschen Nationalbibliothek;

  • Charity-Events zum Sammeln von Spenden für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte und der Zivilbevölkerung.

Die Organisatoren rufen die Bürger dazu auf, sich nicht nur auf die Teilnahme an den Märschen zu beschränken, sondern sich aktiv an lokalen Freiwilligeninitiativen zu beteiligen. Für diejenigen, die mehr über die Arbeit unserer Organisation erfahren und Wege zur Hilfe finden möchten, laden wir Sie ein, den Bereich Über uns zu besuchen oder die offiziellen Ressourcen der Stadt zu nutzen, um aktuelle Informationen zu erhalten.

Wir haben diesen Beitrag vorbereitet, damit jeder Leser die starke Energie der Solidarität spüren kann, die auf den Straßen Leipzigs herrschte. Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Fotoreportage vom Ort des Geschehens, die die wichtigsten Momente dieser denkwürdigen Aktion festhält.

Foto: Denys Kolesnyk