Öko-Oase im Herzen Leipzigs: Der erste Opernhonig ist da

Die Oper Leipzig meldet sich aus der Sommerpause zurück, allerdings nicht mit einem Bühnenevent, sondern mit einem kulinarischen Erlebnis. Zahlreiche Pressevertreter (darunter auch die Redaktion der Zeitschrift MOST) wurden am Dienstag, dem 22. August, zur Honigverkostung auf die Terrasse der Leipziger Oper eingeladen.

Im Juni 2016 wurden Bienenvölker auf dem Dach des Leipziger Opernhauses angesiedelt. In einem Jahr hat sich die Bienenpopulation von 2.000 Bienen auf ca. 100.000 erweitert. In einem Umkreis von fünf Kilometern haben sie fleißig Raps-, Robinien-, Linden- und Apfelblütennektar gesammelt. Zusammengekommen sind 90 Kilogramm Opernhonig.

Ulrike Richter (Imkerin) und Rémy Fichet („Bienenbeauftragter“ der Oper Leipzig und Produktionsleiter des Leipziger Balletts) zeigten uns den Prozess der Honigproduktion. Es wurde geschleudert, gesiebt, abgefüllt und anschließend auch verkostet. Bei einer Tasse Kaffee durften wir den frischen Honig auf Weißbrötchen mit Butter genießen.

Nun ist die Opernausbeute im öffentlichen Verkauf und alle Honigliebhaber können ihr eigenes Glas (125 Gramm zu vier Euro) an der Opernkasse erwerben.

 

Maria Knyazeva

Foto: Enrico Brosig


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